Carambole - Französisches Billard
Es kann in verschiedenen Varianten gespielt werden. Man unterscheidet zwischen folgenden Disziplinen:
Freie Partie
Der Spielball muss die beiden anderen Bälle treffen, kann dabei direkt oder über eine oder mehrere Banden gespielt werden (Je nach Erfordernis der Stellung). Dieses Spiel ist die am weitesten verbreiteste Spielart im Billiardsport und gilt als Basis jedes Spielers.
Einband
Der Spielball muss vor oder während der Karambolage mindestens 1 Bande treffen.
Dreiband
Der Spielball muss vor oder während der Karambolage mindestens 3 Banden treffen.
Diese drei erwähnten Spielarten werden im Carambole am häufigsten gespielt.
Weitere Spielarten sind das Cadre und das Artistique.
Spielregeln

Ein Punkt ist dann realisiert, wenn der mit dem Queue gespielte (dem Spieler zugeordnete) Spielball die beiden anderen Bälle trifft. Ist dies geschehen, hat der Spieler das Recht auf einen weiteren Versuch.
Mehrere aneinander gereihte Punkte nennt man ein Serie. Sobald der Punkt verfehlt wird, geht das Spielrecht auf den anderen Spieler über. Dieses wechselseitige Aufnehmen des Spieles nennt man Aufnahmen. In der Partie werden sowohl Aufnahmen als auch Punkte registriert. Die Division der Punkte durch die Aufnahmen ergeben den Durchschnitt, also die durchschnittlich in einer Aufnahme erzielte Punktzahl. Dieser exakte Wert zeigt die Spielstärke eines Billardspielers.
Beim Durchschnitt werden zwei Werte festgehalten. Erstens den Einzeldurchschnitt: dieser bezieht sich auf eine einzelne Partie und zweitens der Generaldurchschnitt,  welcher sich auf eine Vielzahl von Partien bezieht, also z.B. auf ein ganzes Turnier. Jede Partie wird in der Regel auf eine bestimmte Punktzahl gespielt.  In einem Turnier spielt in der Regel jeder Spieler nacheinander gegen alle anderen. 

Die Partie wird in der Regel auf eine bestimmte Punktzahl gespielt. Eröffnet wird die Partie durch den Bandenentscheid. Beide Partner stossen ihren Ball an die gegenüberliegende Bande. Der Spieler, dessen Ball nach dem Auslaufen (anhalten) der Bälle näher an der Ausgangsbande hält, hat das Recht zu entscheiden, ob er oder sein Gegner das Spiel beginnen soll. Die Stellung der Bälle für die Eröffnung der Partie nennt man den Anfangstoss.

Anfangstoss
Er kann von links oder auch von rechts gespielt werden, jedoch muss zuerst der rote Ball angespielt werden. Erreicht der zuerst spielende Partner die vereinbarte Punktzahl zuerst, hat sein Gegner das Recht des Nachstosses. Dieser wird aus der Position des Anfangsballes gespielt und hat den Zweck, beiden Gegnern die gleichen Möglichkeiten zu schaffen. Wenn der nachstossende Spieler die vereinbarte Punktzahl ebenfalls erreicht, so endet die Partie unentschieden.